Review: Mo‘ Horizons – Mango: Eine Reise durch Latin Jazz und mehr
Mo‘ Horizons, das deutsche Duo aus Hannover, hat mit ihrem Album Mango erneut bewiesen, warum sie zu den innovativsten Acts der Latin Jazz– und Funk-Szene gehören. Seit ihrer Gründung im Jahr 1998 haben Ralf Droesemeyer und Mark Wetzler eine einzigartige Mischung aus Downtempo, Acid Jazz, Nu Jazz, Soul, Funk, Dub, Trip Hop, Big Beat, Bossa Nova, Boogaloo und Drum’n’Bass entwickelt. Ihr neuestes Album, Mango, ist ein Fest der globalen Klänge und zeigt ihre Fähigkeit, verschiedene Musikstile zu verbinden.
Key Facts zu Mo‘ Horizons und ‚Mango‘
- Gründung: 1998 in Hannover, Deutschland
- Stil: Mischung aus Latin Jazz, Funk, elektronischen Einflüssen und mehr
- Bekannt für: Extensive Nutzung von Sampling und modernen Produktionstechniken
- Label: Agogo Records (eigenes Label seit 2006)
- Gastmusiker: Internationale Künstler wie Gyedu-Bley Ambolley, Guida de Palma und Noam Bar Azulay
- Highlights aus ‚Mango‘: Tracks wie Anotha Bossa, Mango Woman und Huele Que Huele
Die musikalische Reise von Mo‘ Horizons
Mo‘ Horizons begannen ihre Karriere mit Auftritten auf verschiedenen Compilation-Alben, darunter die berühmte Buddha Bar-Serie. Ihre Musik ist geprägt von einer einzigartigen Kombination aus Latin Jazz und modernen elektronischen Einflüssen. Mit ihrem eigenen Label Agogo Records haben sie nicht nur ihre eigene Musik veröffentlicht, sondern auch neuen Talenten eine Plattform geboten.
Die Entwicklung ihres Sounds
- 1998–2001: Die frühen Alben wie Come Touch The Sun (1999) und Remember Tomorrow (2001) legten den Grundstein für ihren charakteristischen Sound.
- 2003–2007: Mit …And The New Bohemian Freedom (2003) und Sunshine Today (2007) experimentierten sie weiter mit elektronischen und lateinamerikanischen Einflüssen.
- 2011–2019: Alben wie Mo‘ Horizons and the Banana Soundsystem (2011) und Music Sun Love (2019) zeigten ihre Fähigkeit, verschiedene Genres zu verbinden.
- 2023: Mit Mango erreichen sie einen neuen Höhepunkt ihrer Karriere.
Das Album ‚Mango‘ im Detail
Mango ist ein Album, das die 25-jährige Karriere von Mo‘ Horizons zusammenfasst. Es ist eine Hommage an die lateinamerikanische Musik, aber auch eine Reise durch verschiedene Genres. Das Album beginnt mit dem Track Anotha Bossa, der sofort die brazilianischen Wurzeln der Band zeigt. Der Einsatz des Cuíca, eines typisch brasilianischen Schlaginstruments, setzt den Ton für das gesamte Album.
Highlights des Albums
- Mango Woman: Ein Track, der Latin-Funk mit afrikanischen Einflüssen verbindet. Gastmusiker Gyedu-Bley Ambolley sorgt für eine soulige Stimme, die perfekt zu den funkigen Gitarrenriffs passt.
- Huele Que Huele: Ein Track mit kolumbianischen Einflüssen und einer rauen, aber charismatischen Stimme von Iván Camelo.
- Balkan-Maassai-Party: Eine ungewöhnliche, aber gelungene Mischung aus balkanischer Musik und afrikanischen Gesängen der Maasai.
- I Can’t Sleep: Ein ruhiger, jazziger Abschluss des Albums mit der berührenden Stimme von Noam Bar Azulay.
Fazit: Warum ‚Mango‘ ein Muss für Jazz- und Funk-Fans ist
Mo‘ Horizons haben mit Mango ein Album geschaffen, das ihre künstlerische Vielfalt und ihr talentiertes Songwriting unter Beweis stellt. Die Mischung aus Latin Jazz, Funk und elektronischen Einflüssen macht das Album zu einem Höhepunkt ihrer Karriere. Für Fans von Smooth Jazz, Latin Music und elektronischen Klängen ist Mango ein absolutes Muss.
Wenn du mehr über Latin Jazz und verwandte Genres erfahren möchtest, schau dir auch unseren Artikel über Review: Cory Wong – Ein Blick auf den vielseitigen Musiker an.
FAQ
Wer sind Mo‘ Horizons?
Mo‘ Horizons ist ein deutsches Duo aus Hannover, bestehend aus Ralf Droesemeyer und Mark Wetzler. Sie sind bekannt für ihre Mischung aus Latin Jazz, Funk und elektronischen Einflüssen.
Was ist das Besondere an ihrem Album ‚Mango‘?
Das Album ‚Mango‘ zeigt die einzigartige Fähigkeit von Mo‘ Horizons, verschiedene Genres wie Latin Jazz, Funk und elektronische Musik zu verbinden. Es features internationale Gastmusiker und eine breite Palette an Klängen.
Welche bekannten Musiker haben mit Mo‘ Horizons zusammengearbeitet?
Auf ‚Mango‘ sind unter anderem Gyedu-Bley Ambolley, Guida de Palma und Noam Bar Azulay zu hören. Sie haben auch mit anderen internationalen Künstlern wie Iván Camelo zusammengearbeitet.

