Review: Tab Two – Der neue Standard für digitale Jazz-Pianos?

Review: Tab Two – Der neue Standard für digitale Jazz-Pianos?

Review: Tab Two – Der neue Standard für digitale Jazz-Pianos?

Das Tab Two von Native Instruments ist ein digitales Piano, das speziell für Jazz-Musiker entwickelt wurde. Mit 88 gewichteten Hammermechanik-Tasten, vier hochauflösenden Samplesets und KI-gestützter Spielgefühl-Optimierung setzt es neue Maßstäbe für digitale Jazz-Pianos.

Key Facts zum Tab Two

  • 88 gewichtete Hammermechanik-Tasten mit Polyphonic Aftertouch für authentisches Spielgefühl.
  • Vier hochauflösende Samplesets: Rhodes Mark I, Wurlitzer 200A, Yamaha CP-70 und Steinway D für maximale Klangvielfalt.
  • KI-gestützte Spielgefühl-Optimierung durch Machine Learning für natürliche Anschlagsdynamik.
  • Integrierte Effekte: Vintage Amp, Tape Saturation und Room Reverb für authentischen Jazz-Sound.
  • Kompatibilität: VST3, AU und AAX für DAWs wie Ableton Live, Logic Pro und Pro Tools.
  • Preis: 299 € (Stand: Februar 2026) – ein wettbewerbsfähiges Angebot im Premium-Segment.
  • Systemanforderungen: macOS 12+ oder Windows 10+, 4 GB RAM, 2 GB Festplattenspeicher.

Technische Spezifikationen und Klangqualität

88 gewichtete Hammermechanik-Tasten mit Polyphonic Aftertouch

Das Tab Two nutzt 88 gewichtete Hammermechanik-Tasten, die das Spielgefühl eines akustischen Pianos nachahmen. Die Polyphonic Aftertouch-Funktion ermöglicht es, die Klangfarbe einzelner Töne während des Spielens zu verändern – ein Feature, das besonders für Jazz-Improvisationen und dynamische Phrasierungen entscheidend ist. Im Vergleich zu klassischen Rhodes– oder Wurlitzer-Keyboards bietet das Tab Two eine höhere Anschlagssensitivität und natürlichere Spielgefühl-Optimierung durch KI-Algorithmen.

Vier hochauflösende Samplesets für Jazz-Klänge

Das Tab Two enthält vier hochauflösende Samplesets, die speziell für Jazz-Musiker optimiert wurden:

  1. Rhodes Mark I: Der ikonische Fender Rhodes mit seinem warmen, leicht verzerrten Klang, der in den 1970er-Jahren den Jazz-Funk prägte.
  2. Wurlitzer 200A: Ein elektrisches Piano mit einem hellen, perkussiven Klang, der in Soul-Jazz und Bossa Nova eingesetzt wird.
  3. Yamaha CP-70: Ein transponierbares E-Piano mit einem klaren, präzisen Klang, das in Modern Jazz und Fusion verwendet wird.
  4. Steinway D: Ein akustisches Konzertflügel-Piano mit einem tiefen, resonanten Klang, der in Jazz-Balladen und Klassik-Adaptionen eingesetzt wird.

Jedes Sampleset wurde mit 192 kHz/24 Bit aufgenommen, um eine maximale Klangtreue zu gewährleisten. Die Loop-Punkte sind präzise gesetzt, um natürliche Sustain-Effekte zu erzeugen – ein entscheidender Faktor für Jazz-Pianisten, die legato-Phrasierungen und dynamische Übergänge benötigen.

KI-gestützte Spielgefühl-Optimierung

Ein herausragendes Feature des Tab Two ist die KI-gestützte Spielgefühl-Optimierung. Durch Machine Learning analysiert das Plugin das Spielverhalten des Nutzers und passt die Anschlagsdynamik sowie die Klangentwicklung in Echtzeit an. Dies führt zu einem natürlicheren Spielgefühl, das sich an die individuelle Spielweise anpasst. Besonders für Jazz-Musiker, die komplexe Rhythmen und Improvisationen spielen, ist diese Funktion ein Game-Changer.

Integrierte Effekte für authentischen Jazz-Sound

Das Tab Two bietet drei integrierte Effekte, die speziell für Jazz-Klänge optimiert wurden:

  • Vintage Amp: Simuliert die Warmheit und Verzerrung eines Fender-Verb-Amps, der in den 1970er-Jahren für Jazz-Funk und Soul-Jazz verwendet wurde.
  • Tape Saturation: Emuliert die Klangcharakteristik von Analog-Tapes, die in Jazz-Aufnahmen der 1960er- und 1970er-Jahre eingesetzt wurden.
  • Room Reverb: Ein räumlicher Hall, der die Akustik eines Jazz-Clubs oder Aufnahmestudios simuliert.

Diese Effekte können einzeln oder kombiniert eingesetzt werden, um authentische Jazz-Klänge zu erzeugen. Besonders die Tape Saturation verleiht dem Klang eine wärmere, organischere Note, die für Vintage-Jazz unverzichtbar ist.

Vergleich mit klassischen Jazz-Pianos

Rhodes Mark I vs. Wurlitzer 200A

FeatureRhodes Mark IWurlitzer 200A
KlangcharakteristikWarm, leicht verzerrt, perkussivHell, perkussiv, präzise
EinsatzbereichJazz-Funk, Fusion, Soul-JazzBossa Nova, Soul-Jazz, Pop
DynamikHohe Anschlagssensitivität, nachhallendKlare Attack, kurze Sustain-Phase
KI-OptimierungJa, für natürliche Spielgefühl-OptimierungJa, für präzise Anschlagsdynamik

Der Rhodes Mark I ist der Klassiker des Jazz-Funk und eignet sich besonders für groovige Rhythmen und Improvisationen. Der Wurlitzer 200A hingegen bietet einen helleren, perkussiveren Klang, der in Bossa Nova und Soul-Jazz eingesetzt wird.

Yamaha CP-70 vs. Steinway D

FeatureYamaha CP-70Steinway D
KlangcharakteristikKlar, präzise, transponierbarTief, resonanzreich, akustisch
EinsatzbereichModern Jazz, Fusion, PopJazz-Balladen, Klassik-Adaptionen
DynamikHohe Attack, kurze Sustain-PhaseNatürliche Anschlagsdynamik, langes Sustain
KI-OptimierungJa, für präzise AnschlagsdynamikJa, für natürliche Spielgefühl-Optimierung

Der Yamaha CP-70 ist ein transponierbares E-Piano, das in Modern Jazz und Fusion eingesetzt wird. Der Steinway D hingegen bietet einen tiefen, resonanzreichen Klang, der in Jazz-Balladen und Klassik-Adaptionen verwendet wird.

Integration in Jazz-Produktionen

Live-Auftritte

Das Tab Two eignet sich hervorragend für Live-Auftritte, da es geringe Latenz und hohe Stabilität bietet. Die 88 gewichteten Hammermechanik-Tasten ermöglichen ein natürliches Spielgefühl, während die integrierten Effekte für authentische Jazz-Klänge sorgen. Besonders für Jazz-Pianisten, die Rhodes oder Wurlitzer live einsetzen, ist das Tab Two eine kostengünstige Alternative mit hoher Klangqualität.

Studio-Produktionen

Im Studio bietet das Tab Two eine hohe Flexibilität durch die vier Samplesets und die integrierten Effekte. Die KI-gestützte Spielgefühl-Optimierung ermöglicht es, natürliche Phrasierungen und dynamische Übergänge zu erzeugen, die für Jazz-Aufnahmen entscheidend sind. Zudem kann das Plugin in DAWs wie Ableton Live, Logic Pro und Pro Tools integriert werden, um komplexe Jazz-Arrangements zu produzieren.

Vergleich mit anderen digitalen Pianos

FeatureTab TwoArturia V Collection 9Korg Grandstage 88
Samplesets4 (Rhodes, Wurlitzer, Yamaha CP-70, Steinway D)28+ (inkl. Rhodes, Wurlitzer, CP-70)5 (inkl. Rhodes, Wurlitzer)
KI-OptimierungJaNeinNein
EffekteVintage Amp, Tape Saturation, Room ReverbJa (inkl. Amp-Simulationen)Ja (inkl. Hall und Chorus)
Preis299 €599 €1.499 €

Das Tab Two bietet im Vergleich zu anderen digitalen Pianos eine höhere Klangvielfalt durch die vier Samplesets und die KI-gestützte Spielgefühl-Optimierung. Zudem ist es preislich attraktiver als die Arturia V Collection 9 oder das Korg Grandstage 88.

Fazit: Lohnt sich das Tab Two für Jazz-Musiker?

Das Tab Two von Native Instruments ist ein herausragendes digitales Piano, das speziell für Jazz-Musiker entwickelt wurde. Mit 88 gewichteten Hammermechanik-Tasten, vier hochauflösenden Samplesets und KI-gestützter Spielgefühl-Optimierung setzt es neue Maßstäbe für digitale Jazz-Pianos. Die integrierten Effekte und die hohe Klangqualität machen es zu einer attraktiven Alternative zu klassischen Rhodes– und Wurlitzer-Keyboards.

Vorteile des Tab Two

  • Authentisches Spielgefühl durch 88 gewichtete Hammermechanik-Tasten und Polyphonic Aftertouch.
  • Hohe Klangvielfalt durch vier hochauflösende Samplesets (Rhodes, Wurlitzer, Yamaha CP-70, Steinway D).
  • KI-gestützte Spielgefühl-Optimierung für natürliche Phrasierungen und dynamische Übergänge.
  • Integrierte Effekte (Vintage Amp, Tape Saturation, Room Reverb) für authentische Jazz-Klänge.
  • Kompatibilität mit DAWs wie Ableton Live, Logic Pro und Pro Tools.
  • Preislich attraktiv (299 €) im Vergleich zu anderen digitalen Pianos.

Nachteile des Tab Two

  • Keine physische Tastatur (nur als Plugin verfügbar).
  • Begrenzte Anzahl an Samplesets im Vergleich zur Arturia V Collection 9.
  • Keine MIDI-Learn-Funktion für externe Controller.

Empfehlung für Jazz-Musiker

Das Tab Two ist eine exzellente Wahl für Jazz-Pianisten, die ein hochwertiges digitales Piano mit authentischem Spielgefühl und hoher Klangvielfalt suchen. Besonders für Live-Auftritte und Studio-Produktionen bietet es eine kostengünstige Alternative zu klassischen Rhodes– und Wurlitzer-Keyboards. Wer jedoch mehr Samplesets oder physische Tastaturen benötigt, sollte die Arturia V Collection 9 oder das Korg Grandstage 88 in Betracht ziehen.

Für weitere Inspirationen zu Jazz-Pianos und digitalen Instrumenten empfehlen wir den Beitrag Spectrasonics Keyscape: Pianos – Neuigkeiten, Fakten und Bedeutung für Jazz-Musiker.

FAQs zum Tab Two

Was ist das Tab Two?

Das Tab Two ist ein digitales Piano von Native Instruments, das speziell für Jazz-Musiker entwickelt wurde. Es bietet 88 gewichtete Hammermechanik-Tasten, vier hochauflösende Samplesets (Rhodes, Wurlitzer, Yamaha CP-70, Steinway D) und KI-gestützte Spielgefühl-Optimierung.

Für wen ist das Tab Two geeignet?

Das Tab Two eignet sich besonders für Jazz-Pianisten, die ein hochwertiges digitales Piano mit authentischem Spielgefühl und hoher Klangvielfalt suchen. Es ist ideal für Live-Auftritte und Studio-Produktionen.

Welche Samplesets sind im Tab Two enthalten?

Das Tab Two enthält vier hochauflösende Samplesets:

  1. Rhodes Mark I
  2. Wurlitzer 200A
  3. Yamaha CP-70
  4. Steinway D

Unterstützt das Tab Two Polyphonic Aftertouch?

Ja, das Tab Two unterstützt Polyphonic Aftertouch, was es besonders für Jazz-Improvisationen und dynamische Phrasierungen geeignet macht.

Kann das Tab Two in DAWs wie Ableton Live oder Logic Pro integriert werden?

Ja, das Tab Two ist mit VST3, AU und AAX kompatibel und kann in DAWs wie Ableton Live, Logic Pro und Pro Tools integriert werden.

Wie hoch ist der Preis des Tab Two?

Der Preis des Tab Two beträgt 299 € (Stand: Februar 2026).

Welche Systemanforderungen hat das Tab Two?

Das Tab Two erfordert:

  • macOS 12+ oder Windows 10+
  • 4 GB RAM
  • 2 GB Festplattenspeicher

Gibt es eine kostenlose Testversion des Tab Two?

Ja, Native Instruments bietet eine kostenlose Testversion des Tab Two an, die für 30 Tage genutzt werden kann.

Wie schneidet das Tab Two im Vergleich zu anderen digitalen Pianos ab?

Das Tab Two bietet im Vergleich zu anderen digitalen Pianos eine höhere Klangvielfalt durch die vier Samplesets und die KI-gestützte Spielgefühl-Optimierung. Zudem ist es preislich attraktiver als die Arturia V Collection 9 oder das Korg Grandstage 88.

Wo kann man das Tab Two kaufen?

Das Tab Two kann auf der offiziellen Native Instruments-Website sowie bei Online-Händlern wie Thomann, Amazon oder Bonedo erworben werden.

Gibt es Alternativen zum Tab Two?

Alternativen zum Tab Two sind:

  • Arturia V Collection 9 (mehr Samplesets, aber teurer)
  • Korg Grandstage 88 (physische Tastatur, aber teurer)
  • Yamaha Montage 7 (höhere Klangvielfalt, aber teurer)
  • Roland RD-2000 (physische Tastatur, aber teurer)

FAQ

Was ist das Tab Two?

Das Tab Two ist ein digitales Piano von Native Instruments, das speziell für Jazz-Musiker entwickelt wurde. Es bietet 88 gewichtete Hammermechanik-Tasten, vier hochauflösende Samplesets (Rhodes, Wurlitzer, Yamaha CP-70, Steinway D) und KI-gestützte Spielgefühl-Optimierung.

Für wen ist das Tab Two geeignet?

Das Tab Two eignet sich besonders für Jazz-Pianisten, die ein hochwertiges digitales Piano mit authentischem Spielgefühl und hoher Klangvielfalt suchen. Es ist ideal für Live-Auftritte und Studio-Produktionen.

Welche Samplesets sind im Tab Two enthalten?

Das Tab Two enthält vier hochauflösende Samplesets: Rhodes Mark I, Wurlitzer 200A, Yamaha CP-70 und Steinway D.

Unterstützt das Tab Two Polyphonic Aftertouch?

Ja, das Tab Two unterstützt Polyphonic Aftertouch, was es besonders für Jazz-Improvisationen und dynamische Phrasierungen geeignet macht.

Kann das Tab Two in DAWs wie Ableton Live oder Logic Pro integriert werden?

Ja, das Tab Two ist mit VST3, AU und AAX kompatibel und kann in DAWs wie Ableton Live, Logic Pro und Pro Tools integriert werden.

Wie hoch ist der Preis des Tab Two?

Der Preis des Tab Two beträgt 299 € (Stand: Februar 2026).

Welche Systemanforderungen hat das Tab Two?

Das Tab Two erfordert macOS 12+ oder Windows 10+, 4 GB RAM und 2 GB Festplattenspeicher.

Gibt es eine kostenlose Testversion des Tab Two?

Ja, Native Instruments bietet eine kostenlose Testversion des Tab Two an, die für 30 Tage genutzt werden kann.

Wie schneidet das Tab Two im Vergleich zu anderen digitalen Pianos ab?

Das Tab Two bietet im Vergleich zu anderen digitalen Pianos eine höhere Klangvielfalt durch die vier Samplesets und die KI-gestützte Spielgefühl-Optimierung. Zudem ist es preislich attraktiver als die Arturia V Collection 9 oder das Korg Grandstage 88.

Wo kann man das Tab Two kaufen?

Das Tab Two kann auf der offiziellen Native Instruments-Website sowie bei Online-Händlern wie Thomann, Amazon oder Bonedo erworben werden.

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